Wie funktioniert die Liebscher & Bracht Schmerztherapie ?

Anamnese

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Schmerzbehandlung ist die Anamnese. Hier nehme ich mir ausführlich Zeit, Ihnen den Ablauf der Behandlung zu erklären. Ich erfasse anhand Ihrer Arztberichte, Röntgenbilder, Diagnosen usw. die genaue Schmerzhistorie. Dann nehme ich Ihre Schmerzzustände auf und ergründe den exakten Schmerzpunkt und hinterfrage, wann und in welchen Situationen der Schmerz besonders stark auftritt. Ich möchte verstehen, wann und wo genau der Schmerz entsteht. Dazu dokumentiere ich den aktuellen Schmerzzustand evtl. auch mit Fotos und erkläre Ihnen genau, warum der Schmerz entsteht. Nach der Anamnese kann ich mit der Behandlung durch die Osteopressur beginnen.

Osteopressur

Mit der von Liebscher & Bracht entwickelten Osteopressur, werden fehlprogrammierte Muskelspannungen gelöscht. Damit behandel ich Sie ganz natürlich und ursächlich mit meinen Händen. Über den Druck auf die von Liebscher & Bracht entdeckten AlarmschmerzRezeptoren werden Schmerzpunkte beeinflusst, die als bio-logische Informationsschalter zum Gehirn fungieren. Der festgefahrene Schmerzzustand wird durch die Osteopressur gelöst oder stark runtergefahren, das muskulär-fasziale Gleichgewicht wieder hergestellt und der Schmerz dadurch meist im Minuteneffekt völlig beseitigt oder stark reduziert.

Engpass Dehnungen

Durch die EngpassDehnungen nach Liebscher & Bracht werden aktive und passive Dehnreize, Kräftigungs- und Ansteuerungsimpulse gesetzt. Es handelt sich um Übungen und Bewegungsformen, die die Effekte der Osteopressur unterstützen und dauerhaft im Gehirn einprogrammieren. Die EngpassDehnungen sind fester Bestandteil der Therapie und sorgen dafür, dass die Schmerzfreiheit erhalten bleibt und ein schmerzfreies gesundes Leben in Bewegung möglich wird. Ich leite Sie exakt in den Übungen an. Ausführliche Anleitungen gewährleisten, dass die Übungen auch zuhause leicht durchzuführen sind.

Behandlungs- und Erfolgskontrolle

Der durch die Behandlung erreichte Schmerzzustand kann dauerhaft eingestellt werden. Die Erhaltung der Schmerzreduktion oder sogar eine noch weitere Verbesserung des Schmerzzustandes hängt im wesentlichen davon ab, ob Sie die sogenannten EngpassDehnungen regelmäßig durchführen. Es ist nicht auszuschließen, dass Sie nach den ersten Behandlungen Muskelkater bekommen können. Das ist aber ein positives Signal des Körpers, dass die Muskeln wieder aktiviert wurden. Unter Umständen weisen die behandelten Stellen blaue Flecken auf, auch das ist bei bestimmten Bindegewebetypen völlig normal.

Nachbetreuung

Ich lasse Sie nach der Behandlung nicht allein. Bei Fragen zu den EngpassDehnungen wenden Sie sich an mich oder besuchen meine EngpassDehnungskurse. Auch bei einer Veränderung des Schmerzzustandes kontaktieren Sie mich bitte umgehend.

Als Patient sollten Sie mich in jedem Fall in regelmäßigen Abständen aufsuchen und den Behandlungserfolg kontrollieren lassen.